Pompeii 3D (Paul W. S. Anderson, USA 2014)

Die einen halten seine Filme für austauschbare Massenware, die anderen feiern sie als Ultra-Kunst. Ich konnte mich bisher noch nicht so richtig für eine Seite entscheiden. Daran ändert auch Paul W. S. Andersons neuster Streich nichts. „Pompii“, eine Mischung aus Gladiatoren- und Katastrophenfilm ist auf den ersten Blick erkennbar kein  – zumindest nicht im herkömmlichen Sinne – guter Film, allerdings einer, hinter dessen Unzulänglichkeiten man die große Vision eines anderen Kinos erkennen kann.  Wie sich Gestein unter großer Hitze zu Lava verwandelt, werden starre Konventionen und Gesetze des guten Geschmacks in den Händen des Regisseurs zum liquiden, funkelnden, filmischen Elementar-Stoff. Wenn man „Pompeii“ richtig zu nehmen weiß, wird man reich belohnt. Hier geht es zum Text, den ich für Kino-Zeit schreiben durfte.

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