Need For Speed (Scott Waugh, USA 2014)

Ich mag keine Autos. Und auch keine Auto-Filme. Doch keine Regel ohne Ausnahme. „Need For Speed“ ist so eine. Für die Ausgabe No. 17 des AGM-Magazins, welches in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel auffindbar sein sollte, habe ich eine kleine Hymne auf den Film geschrieben. Im Kern sage ich dort Folgendes: Scott Waugh ist ein unglaublich stylischer, visuell starker, herrlich ernsthafter und gleichzeitig wunderbarer naiv-komischer Film gelungen, sicherlich auch ein Kniefall vor Richard C. Sarafians Klassiker „Vanishing Point“, aber auch ein selbstbewusstes, eigenständiges Werk, das den Zuschauer in ein anderes, fernes und trotzdem hyperreales Jetzt katapultiert. Muss man einfach lieb haben! Das Gesicht von „Breaking Bad“-Star Aaron Paul scheint zu quietschen, wenn er versucht, es zu bewegen, ganz so, als wäre er selbst ein Teil der Maschine, seines Rennautos, das er quer durch Amerika steuert. Und die großartige Imogen Poots („28 Weeks Later“) ist der göttliche Funke, der dem rasenden Vehikel Leben einhaucht. Wer einen wunderschönen, reichlich seltsamen und den vielleicht besten Auto-Film des Jahres sehen will, kommt an „Need For Speed“ nicht vorbei. Er startet am 30. März 2014 im Kino.

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