Lights Out (David F. Sandberg, USA 2016)

Dunkelheit und Horrorfilme – das gehört irgendwie zusammen. So eng gekoppelt wie in David F. Sandbergs Debüt, eine Adaption seines eigenen Kurzfilms, waren Schatten und Schrecken vielleicht noch nie. In „Lights Out“ geht es um einen Geist, der nur in der Dunkelheit existieren kann – bzw. um eine Familie, die unter ihm zu leiden hat. Das Ergebnis erinnert ein wenig an Jennifer Kents „Babadook“, weil sich auch hier die übernatürliche Bedrohung als Metapher auf die Befindlichkeit seiner Figuren interpretieren lässt. So richtig gut gefallen hat mir „Lights Out“ allerdings nicht, zum einen, weil man ihm seine Kurzfilm-Herkunft zu stark anmerkt, zum andern weil er den hintergründigen Schrecken zugunsten abstruser Erklärungen immer mehr aufgibt. Für Kino-Zeit habe ich einen kleinen Text zum Film geschrieben.

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